Orchesterprobenraum für die Marstallhalle Schwerin

Die Frage nach der zukünftigen Nutzung der historischen Reithalle als Veranstaltungsraum bildete die Grundlage dieser Maßnahme. Im Ergebnis entstand zunächst ein neuer Bodenaufbau mit flexibel nutzbarem Unterflurkanal. Ein Experiment für Bauherrn, Architekten und ausführendes Gewerk - denn die ca. 800 m² große Bodenplatte sollte fugenlos hergestellt werden. Das Resultat zeigt einen hoch belastbaren Boden, der farblich an den historischen Sandbelag der ehemaligen Reithalle erinnert.

Die Funktionsweise konnte im Rahmen der ersten Nutzung als Orchesterprobenraum des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin unter Beweis gestellt werden. Mit dem Einbau reversibler Trennwände aus Holz wurden temporäre Funktionsbereiche in der Halle geschaffen. So entstand ein akustisch fein abgestimmten Hauptprobenraum und weitere Einspiel- und Nebenräume. Ein flexibel arrangierbares Traversensystem für Beleuchtung und Heiztechnik ist Bestandteil der Ausstattung und wird für die spätere Nutzung als Veranstaltungsraum erhalten bleiben.

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Innenraum des Orchesterprobenraumes in der historischen Marstallhalle Schwerin
Detail - Heizkörper in denkmalgeschützter Marstallhalle
reversibel gestalteter Probenraum für das Orchester im Marstall

Leistungen im Projekt:

  • Architektur
  • Denkmalschutz
  • Öffentlicher Bau
  • Bauen im Bestand
  • Innenarchitektur
  • Bauunterhaltung
  • Brandschutzplanung
Blick vom Eingang zu den Einspielräumen des Orchesters
Garderobenbereich und Nebenräume für den Orchesterprobenraum des Theaters
Blick vom abgetrennten Lagerbereich zu den Einspielräumen vor dem Orchesterprobenraum
Durchgang vom Interimsprobenraum zum Pausenbereich in der Kantine
Eingangsbereich zum Orchesterprobenraum
Eingangsbereich der Marstallhalle mit den reversibel eingestellten Holztrennwänden des Probenraumes
Struktur der flächigen Bodenbeschichtung